FAQs: Track & Field 3
Timing Client & FinishLynx
Die Einrichtung des TiC ist nicht schwierig. Der Datenaustausch mit der Lynx erfolgt über Textdateien.
Hat man den TiC mit dem Liveserver verbunden und eine Kopie der Wettkampfdatenbank lokal gespeichert, so kann man sich daran machen, den Austausch vorzubereiten.
Nach einem Klick auf „Geräte“ werden einem die schon zugewiesenen Geräte angezeigt und sie können die Parameter einstellen. Ist das Gerät noch nicht hinzugefügt, so ziehen Sie das Gerät „FinishLynx“ aus der linken Liste der verfügbaren Geräte in die Mitte der zu den verwendeten Geräten.
Bei der Lynx müssen lediglich ein Ordner für die an die Lynx zu sendenden Daten und ein Verzeichnis für die von der Lynx geschickten Daten festgelegt werden. Normalerweise handelt es sich dabei um das selbe Verzeichnis für beide Richtungen. Idealerweise sollte es sich hierbei nicht um das Programmverzeichnis der FinishLynx-Software handeln. Verwenden Sie einen eigenes Verzeichnis (Ordner) nur für den Datenaustausch.
Werden zwei verschiedene Rechner für Zeitmessung und TiC genutzt, empfiehlt es sich, den Austauschordner auf dem Zeitmess-Rechner anzulegen, um eine sichere Funktionsweise des Zeitmesssystems auch bei Ausfall des TiC-Rechners zu gewährleisten.
Es empfiehlt sich die Checkbox „Startzeit exportieren“ zu aktivieren, da somit bei der späteren Bewerbauswahl in Lynx, diese dort angezeigt und die Läufe danach sortiert werden.
Auch in der Finishlynx-Software muss dieses Verzeichnis ausgewählt werden. Und auch hier wieder Eingabe- und Ausgabe-Ordner. Dies geschieht unter Optionen→Datenbank.
Auch der Ergebnis-Export wird hier aktiviert: LIF-Datei schreiben muss dazu auf „Ja“ stehen.
Ist in den Einstellungen im TiC die Checkbox „Unicode“ aktiviert, so muss in Lynx sowohl für den „Zeichensatz“ als auch für den „LIF-Zeichensatz“ ebenfalls „Unicode“ angewählt sein, da sonst die Dateien gegenseitig nicht richtig gelesen werden können. Unicode bietet dabei die Möglichkeit auch seltenere Zeichen in Namen korrekt zu übergeben.
Hinweis: Um insbesondere bei Vorläufen die Arbeit für sich und das Wettkampfbüro zu erleichtern empfiehlt es sich die „Genauigkeit“ auf Tausendstel einzustellen. Damit werden nachfragen bei gleicher Zeit auf die Hundertstel vermieden, da die Tausendstel schon vorliegen. Der TiC rundet korrekt und eine evtl. Ausgabe auf einem Display erfolgt trotzdem nur normal auf Hundertstel genau.
Der Timing-Client schreibt beim Klick auf „Exportieren“ eine Datei namens Lynx.evt in das festgelegte Verzeichnis. Darin sind die Startlisten der Läufe enthalten, deren Status aktuell auf „Startliste offiziell“ steht. Kommen neue Bewerbe im TiC an so werden diese periodisch automatisch exportiert, sofern für das Gerät im Tic der Haken bei „automatischer Export“ gesetzt wurde. Bei Korrekturen empfiehlt es sich trotzdem manuell zu exportieren.
Auf Seite von FinishLynx tauchen diese Läufe dann im Laufauswahlmenu auf und können von dort geladen werden. Hier mit aktiviertem Exprt der Startzeit.
Wurde der Lauf ausgewertet, schreibt die Lynx die Ergebnisse in eine „.LIF“-Datei. Diese Datei wiederum wird vom Timing-Client eingelesen und die Zeiten können dem Lauf zugewiesen werden.
Um nun einen Lauf im TiC zu aktivieren, doppelklicken Sie ihn in der Übersicht auf der linken Seite. Läufe mit dem Status „Startliste offiziell“ sind in Lila dargestellt.
Nach dem Öffnen setzen Sie den Status auf „in Bearbeitung“ - der Lauf wird nun orange.
Ist der Lauf auf der Lynx ausgewertet und gesichert, kann man mit der [Aktualisieren] Schaltfläche die LIF-Dateien im Verzeichnis neu einlesen. Findet der TiC einen Lauf, dessen Codierung zum aktiven Lauf passt, werden die Zeiten direkt übernommen. Ansonsten muss man den Lauf in der Liste Code auswählen und durch Klick auf [Übernehme Zeiten] übernehmen.
Für die Übernahme gibt es 2 Varianten: Bei „StNr“ werden die Zeiten über die Startnummer zugeordnet. Alternativ kann eine Zuordnung anhand der Bahnnummern erfolgen („Bahn“). Sofern Startnummern vorhanden sind, ist dies die sichere Variante, denn das alle Startnummer in zwei unterschiedlichen Läufen sind, ist unwahrscheinlich.
Sind die Daten korrekt übernommen, wird der Lauf auf „Beendet“ gesetzt und der nächste Lauf kann geladen werden. Beim Laden der Lif wird automatisch die Zeit des Startsignals in das Feld „Echt-Start“ übernommen und beim Setzen auf „Beendet“ wird dabei das Feld „Echtzeit“ mit der Systemzeit befüllt. Damit es hierbei keine Abweichungen gibt, wenn mit mehreren Rechnern gearbeitet wird, sollten die Systemzeiten stimmen.
Am Ende einer Runde (d.h. wenn z.B. die Vorläufe einer Altersklasse vorbei sind) prüfen Sie in der Zeile unter dem untersten Ergebnis, dass keine Ergebnisse ausstehend sind. Fehlt etwas wird dies gelb angezeigt und bei Vollständigkeit grün. Danach setzt man den letzten Lauf der Runde auf „Beendet“. Damit wird der Gesamtstatus der Runde auf „Beendet“ gesetzt - die Läufe verschwinden aus der Übersicht i „Relevant“ und sind dann nur noch in der Liste „Alle“ zu finden.
Je nach Konfiguration des Netzwerks kann man vorher die Ergebnisse noch ausdrucken. Dies kann z.B. direkt auf einem Drucker im Wettkampfbüro erfolgen. Der Druck der Ergebnisliste der Runde ist das Zeichen fürs Wettkampfbüro, dass die Runde abgeschlossen ist und das Ergebnis ausgehängt werden kann. Die Änderung des Status kann aber auch für das Wettkampfbüro als Signal dienen und spart dabei Papier.
— Steffen König 01.04.2026 22:15
